CDU und FDP sind gegen Recylingbetrieb

 

 

Die Fraktionen von CDU und FDP im Rat der Stadt Euskirchen geben ihre bisherige Absichtserklärung, ein Grundstück im IPAS bei Großbüllesheim an die Firma IMR zum Zwecke der Ansiedlung eines Metall-Recyclingbetriebes zu veräußern auf.

Wir beantragen, der Bürgermeister der Stadt Euskirchen möge die noch ausstehende Genehmigung des Grundstückskaufvertrages nicht erteilen.

Begründung:

Auf Grund des gezeigten Verhaltens auf Seiten des Investors und der dort handelnden Personen in den letzten Wochen bestehen für uns inzwischen unüberbrückbare Zweifel daran, dass die geplante Anlage von der Firma IMR unter Berücksichtigung der aus der Bürgerschaft geäußerten Bedenken beherrschbar errichtet und betrieben werden kann. Unsere Bedenken gründen sich insbesondere auf den Umstand, dass die Firma IMR, ohne die endgültige Abwicklung des Grundstückskaufvertrages und die Baugenehmigung für das Gesamtprojekt - geschweige denn den Ausgang des immissionsschutzrechtlichen Verfahrens - abzuwarten, über eine Teilbaugenehmigung (Erdarbeiten) hinaus vorzeitig mit dem Bau begonnen hat. Ferner war auch das Auftreten der Geschäftsführung der Firma IMR auf der Bürgerversammlung der CDU am 12.11.2009 nicht geeignet, unseren Anforderungen an ein Unternehmen dieser Art Rechnung zu tragen und die Bedenken der Bürger auszuräumen. Der Vortrag der Firmenvertreter beschränkte sich entgegen unserer Erwartung nur auf Allgemeinbeschreibungen und hatte kaum Bezug zur konkreten Anlagensituation im IPAS.

Angesichts dieser uns nunmehr erst jetzt zugewachsenen Erkenntnisse wollen wir von einem Verkauf des Grundstücks an die Firma IMR und Ansiedlung eines Metall-Recyclingbetriebes Abstand nehmen.