• Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

CDU Euskirchen steht für Planungssicherheit bei der Schulentwicklung

Wir wissen, dass sich die Schullandschaft infolge des demografischen Wandels und des Anmeldeverhaltens der Eltern ändert. Wir wollen eine zukunftsfeste Schulstruktur. Alle am Schulleben Beteiligten sollen in den Grundfragen des Schulwesens Rechts- und Planungssicherheit über einen hinreichend langen Zeitraum haben. Jedes Kind hat einen Anspruch auf Förderung seiner Talente, ganz gleich, ob es die Berufsbildungsreife anstrebt, die Mittlere Reife oder das Abitur.

Bei der aktuellen Schulentwicklungsplanung in der Stadt Euskirchen geht es derzeit unter anderem um eine Festlegung der Aufnahmekapazitäten für das städtischen Gymnasium Marienschule und die beiden Realschulen für weitere Schuljahre sowie um die Festlegung der Aufnahmekapazität an der KGS Franziskusschule im Hinblick auf die Situation der abgängigen Pavillions.

 Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans zeigt, dass wir im Hauptschulbereich mit der Schließung der Nordschule trotz mancher Widerstände einen richtigen Schritt unternommen haben, um die Schullandschaft in der Stadt Euskirchen vielfältig und zukunftsfähig zu erhalten. Im Schulentwicklungsplan Stadt Euskirchen der Projektgruppe Bildung und Region, Stand Januar 2010, heißt es hierzu auf Seite157: „Eine dritte Schule wäre auf Dauer nicht überlebensfähig gewesen, außer um den Preis von schwachen Zügigkeiten von drei Hauptschulen in drei Gebäuden.“

Auf Grund des gerade in der Stadt Euskirchen besonders dramatischen Rückgangs der Schülerzahlen bei den Hauptschulen stehen wir nunmehr erneut vor der Frage der Auflösung eines Schulstandorts. Der mit einem Ganztagsangebot ausgestatteten Georgschule in der Kernstadt liegen für das nächste Schuljahr immerhin noch 54 Anmeldungen vor, an der Joseph-Emonds-Schule in Kuchenheim sind es indes nur 25, mithin nur noch eine Eingangsklasse. Als Folge hiervon soll die Joseph-Emonds-Schule nach einem derzeit im Beteiligungsverfahren mit den betroffenen Schulen abgestimmten Konzept der Stadtverwaltung Euskirchen von 2012 an keine Schüler mehr aufnehmen und in den Folgejahren auslaufen.

In das Gebäude in Kuchenheim könnte sowohl die Primarförderschule „Schule an der Erftaue“, als zu einem späteren Zeitpunkt auch die Matthias-Hagen-Schule als Förderschule in Sekundarstufenbereich einziehen, sofern dies den Anforderungen von Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention im Rahmen der Inklusion Rechnung trägt und es die Gebäudesituation möglich macht.

An die künftige Schulentwicklungsplanung der Stadt Euskirchen knüpft die CDU Stadtratsfraktion im Dialog mit den Betroffenen deshalb folgende Forderungen:

  • Wir wollen kleine Grundschulen im demografischen Wandel erhalten. Das ist vor allem für die Ortsteile wichtig. Kurze Wege und kleine Klassen für die Kleinen sind die wichtigste Bildungsinvestition.
  • Wir wollen eigenständige Bildungsgänge zum Mittleren Abschluss und zum Abitur dauerhaft sicherstellen.
  • Wir wollen, dass alle Schulformen einschließlich der Förderschulen in der Ausstattung gleich und fair behandelt werden. Das gilt auch für die Mittelzuweisung des Landes an die Kommunen im GFG.
  • Wir wollen einen regionalen Konsens in der Schulentwicklungsplanung, um „Kannibalisierungen“ zu verhindern.

 

© CDU Euskirchen 2017 Erstellt mit dem CDU-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND