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CDU Bürgerversammlung in Flamersheim: Ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger

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Mit ihrer aktiv gelebten Bürgernähe hat die CDU stets ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen der Bürger im Kreis Euskirchen.

Um den Einwohnern auf unbürokratischem Weg Hilfe zu ermöglichen, trafen sich Vertreter des Stadtverbandes der CDU Euskirchen am vergangenen Dienstag mit Bürgern der Ortsteile Flamersheim, Schweinheim und Palmersheim.

Im Dorfgemeinschaftshaus Flamersheim hörten sich Fraktionsvorsitzender Klaus Voussem MdL, Bürgermeister Dr. Uwe Friedl, Kreistagsabgeordneter Clas Kohlheyer sowie die Stadtverordneten Heinz Pütz und Werner Witt die Anliegen der rund 70 Bürger an. Zentrales Thema des Abends war dabei der Bau einer weiteren Putenmastanlage mit 26.000Tieren an der Burg Ringsheim. Die Bürger machten die Mandatsträger in ihren Beiträgen darauf aufmerksam, dass bereits mehrere solcher Anlagen im Umkreis der drei Ortschaften existieren und eine zusätzliche Anlage eine weitere Belastung sei, vor allem im Hinblick auf die zunehmende Geruchsbelästigung. „Ich teile Ihre Meinung, dass es überhandnimmt, aber wir können es derzeit nicht regulieren“, gab Euskirchens Bürgermeister Friedl eine direkte und ehrliche Antwort. Der Stadtverwaltung seien in diesem Zusammenhang die Hände gebunden, da sie geltendes Recht umsetzen muss. Sollte der Stadtrat dennoch mehrheitlich gegen den Neubau stimmen, müsse Friedl diesen Beschluss beanstanden, da er geltendes Recht verletzten würde. „Betriebe diesen Ausmaßes haben nicht mehr viel mit Landwirtschaft zu tun“, gab CDU Fraktionsvorsitzender Klaus Voussem zu Bedenken und erklärte: „Wir wollen die Bürger über das geltende Recht hinaus schützen und haben hierzu bereits in der Vergangenheit die Grenzwerte für die Geruchsemissionen im Stadtgebiet halbiert und dies auch für künftige Vorhaben als verbindlich vorgegeben. Ob wir darüber hinaus mit den derzeit gültigen bundesbaurechtlichen Instrumentarien einer Ausbreitung größerer Tierstallanlagen im Stadtgebiet entgegenwirken können, ist auch aus meiner Sicht fraglich.“

Als weiteres Thema sprachen die Bürger die Lärmbelästigung durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf Feldwegen und den Ortsdurchfahrten an. Vor allem der Schwerlastverkehr hat sich nach Einschätzung der Bürger in den vergangenen Jahren stark erhöht. Als Grund dafür sehen die Einwohner neben den großen Tierställen auch die Biogasanlagen an, die zur Energiegewinnung beständig mit Mais und Gülle beliefert werden müssen. Auch Geschwindigkeitsübertretungen in den Ortschaften wurden von den Bürgern thematisiert und mündeten in der Forderung nach mehr Polizeikontrollen. Hier sagte Bürgermeister Dr. Friedl zu, den Kontakt zur Kreispolizeibehörde zu suchen und bat die Anwesenden, eine Auswahl an zu kontrollierenden Punkten zu benennen, um dies gebündelt vortragen zu können.

 

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