CDU Stadtverband nahm sich Zeit für die Anliegen der Bürger in der Euskirchener Südstadt

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Der CDU Stadtverband Euskirchen ist unter den Bürgern ein gern gesehener Ansprechpartner und nimmt sich für sie Zeit – auch und vor allem in Zeiten, in denen kein Wahlkampf herrscht.

Rund 25 Bewohner der Euskirchener Südstadt nutzten im Restaurant „Dalmacija“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „CDU vor Ort“ die Gelegenheit, ihre Anliegen den Euskirchener Mandatsträgern vorzutragen. Neben kaputten Glühbirnen und Fragen zu Radfahrwegen in der Innenstadt beantworteten CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Voussem MdL, Bürgermeister Dr. Uwe Friedl, Stadtverordnete Hans Brüggemann, Evelyn Herkner-Engelbrecht, Christiane Loeb und Kreistagsabgeordnete Dr. Sabine Dirhold auch Fragen zum geplanten Schwimmbadbau durch den Investor Josef Wund. Die Bürger interessierten sich vor allem für die Kosten des Bades sowie die Beweggründe für den Bau. „Unser Ziel war es, das Schulschwimmen sicherzustellen und das ist für die nächsten 25 Jahre sichergestellt“, sagte Bürgermeister Friedl. Das Risiko für die Stadt sei sehr überschaubar, in den Verhandlungen der CDU-geführten Stadtverwaltung mit dem Investor habe man „ihm nichts geschenkt“, wie Friedl bemerkte.

Interesse zeigten die Bürger auch an der finanziellen Situation der Stadt. Klaus Voussem und Uwe Friedl erklärten den Anwesenden die Steuererhöhungen und regten zur Diskussion über die freiwilligen Leistungen der Stadt an. Von Bürgerseite wurde angeregt, den kostenlosen Bustransfer für Schüler in den Sommermonaten zur Steinbachtalsperre wieder einzuführen. Dafür sei man gerne bereit, mehr Geld an die Stadt zu zahlen. „Wir müssen viele Dinge neu denken“, griff Klaus Voussem die Bürgervorschläge dankbar auf. In Zeiten leerer Stadtkassen sei das ehrenamtliche Engagement der Bürger wieder mehr gefragt. So wurde von den Bürgern angeregt, Hundebesitzer vermehrt auf die „Geschäfte“ ihres Tieres anzusprechen. Hier ist für den Bürgermeister der Bürger in der Pflicht. „Mut besitzen und den Anderen ansprechen“, regte Friedl an.