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CDU Ratsfraktion Euskirchen fordert Handlungskonzept gegen urbane Sturzfluten

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Bild: DRK KV Euskirchen e.V. / Simon Jägersküpper

Die Regenereignisse der letzten Tage haben in NRW in manchen Orten kurzfristig bis zu 150l/qm gebracht. Solche Ereignisse können für Euskirchen nicht ausgeschlossen werden.
„Diese Regenmengen können auch in Gebieten, die nicht unmittelbar an Gewässern liegen, zu katastrophalen Konsequenzen für die Bevölkerung führen. Dies sollte in der Stadt Euskirchen möglichst vermieden werden“, erklärt der Euskirchener CDU Fraktionsvorsitzende Klaus Voussem.
Die CDU Stadtratsfraktion bittet die Verwaltung daher zur nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 09.09.2014 um einen Bericht sowohl zu den Auswirkungen der jüngsten Starkregenereignisse in diesem Sommer als auch über mögliche planerische und technische Vorsorgemaßnahmen zum Schutz von Leib und Leben sowie dem Hab und Gut der Bevölkerung.
Die CDU macht in ihrem Antrag auch bereits konkrete Vorschläge:
„In einem ersten Schritt sollen die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse Vorhersage und Management von Sturzfluten in urbanen Gebieten“ auf die Umsetzung für Euskirchen geprüft werden“, so Klaus Voussem und weiter: „Aus Sicht der CDU Stadtratsfraktion wäre es danach zum Beispiel denkbar, dass die Verwaltung die für die sogenannte "Regensteuer" beschafften Luftbilder nutzt, um diese mit Höhendaten zu verschneiden um daraus wiederum ein Niederschlag-Abfluss-Modell zu erstellen. So können kritische Geländeteile in Euskirchen entdeckt werden. Auf dieser Basis könnten dann zukünftig alle kritischen Stellen im Rahmen der Stadtplanung beseitigt werden. Außerdem sollten zukünftig alle neuen Baugebiete ein Niederschlags-Abfluss-Modell im Bebauungsplan enthalten.“
Eine Kooperation mit dem Kreis Euskirchen und dem Erftverband ist nach Ansicht der Christdemokraten ebenfalls denkbar und notwendig, um dem Phänomen urbaner Sturzfluten vor Ort wirksam entgegenzutreten.
„Wir wollen die Euskirchener Bevölkerung nicht im Regen stehen lassen und bitten die Verwaltung um ein Handlungskonzept, damit die Stadt für alle Fälle gerüstet ist, sagt Voussem abschließend.
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