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Gegen das Vergessen - Stoplersteine in Kirchheim und Kuchenheim verlegt

Bereits in den vergangenen Jahren wurden zur Erinnerung der Opfer des Nationalsozialismus in der Kreisstadt Euskirchen sog. Stolpersteine verlegt. In
diesem Jahr wurden diese Stolpersteine - gegen das Vergessen - in Kirchheim und Kuchenheim verlegt.

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In Kirchheim wurden unter großer Beteiligung der hiesigen Bevölkerung zwei Stolpersteine auf dem Gehweg im Bereich Kirchheimer Straße 2 zur Erinnerung an Henriette und Charlotte Daniel sowie drei Stolpersteine auf dem Gehweg im Bereich der Arloffer Straße 32 zur Erinnerung an Carolina, Frieda und Therese Ulmer verlegt. Frau Dr. Gabriele Rünger von der Stadtverwaltung Euskirchen hatte die Geschichte
der beiden jüdischen Familien aufbereitet und unter den Anwesenden wurde das Schicksal der Familien zum Gedenken verlesen. Die Häuser der beiden jüdischen Familien existieren leider nicht mehr.

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Danach ging es weiter nach Kuchenheim, wo Stolpersteine in der Willi-Graf-Str. 6
zum Gedenken an Simon, Hermine, Hugo und Frieda Rolef verlegt wurden,
dann in der Buschstraße 5, wo sie zum Gedenken an Otto Sommer und Amalie Wolff verlegt wurden sowie in der Kuchenheimer Straße 115 und 117, wo die
Stolpersteine zur Erinnerung an Karl, Wilhelm, Rosel und Arno Sommer sowie zum Gedenken an Emanuel, Johanna und Lieselotte Sommer verlegt wurden.
Anlässlich der Gedenkstunde wurden ebenfalls Angehörige der Familien Sommer aus Israel und der Familie Rolef aus der Niederlanden erwartet.

 

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