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Konjunkturpaket II

 

Sanierung von Schulen, Kindergärten und Plätzen bietet Chance für die heimische Wirtschaft.
 Als eine der ersten Kommunen in NRW hat die Stadt Euskirchen unter Federführung der CDU Mitte Juni 2009 über die Verwendung der „5,5 Millionen-Spritze" aus dem Konjunkturpaket II entschieden. 

Im Bereich der städtischen Gebäude und Infrastruktureinrichtungen ist ein Investitionsstau zu verzeichnen, so dass in kürzester Zeit auf planungsreife Maßnahmen zurückgegriffen werden kann, die mangels eigener finanzieller Mittel bislang nicht verwirklicht werden konnten", stellte der CDU Fraktionsvorsitzende Klaus M. Voussem fest. Als Beispiele hierfür nannte er die Modernisierung von Schulen, Kindergärten und öffentlichen Gebäuden sowie die Instandsetzung von Plätzen und Wirtschaftwegen.

 

Der bei uns ansässigen mittelständisch geprägten Wirtschaft kommt es zugute, wenn das Konjunkturpaket II nicht auf Großvorhaben konzentriert wird", erläuterte Voussem vor der Abstimmung im Rat. Die CDU hat sich demnach auch für ein breit gefächertes Spektrum der Förderung kommunaler Einrichtungen und Infrastrukturmaßnahmen ausgesprochen und die Verwendung der Mittel wie folgt beschlossen:

 

1. Maßnahmen im Bereich „Sanierung von Schulen und Kindergärten"

 

- für die bauliche Erweiterung der Joseph-Emonds-Schule 750.000 €

 

Mit den Mitteln des Konjunkturpakets II wird die Joseph-Emonds-Schule in Kuchenheim um einen Speiseraum und einen Fachraum erweitert. Zudem wird die Lehrküche von der Grundschule in die Hauptschule Kuchenheim verlagert.

 

- für die energetische Vollsanierung der Grundschule Kirchheim 1.120.000 €

 

Das Gebäude der Grundschule Kirchheim ist aufgrund seiner Bauform (eingeschossig, zergliedert, nicht unterkellert) energetisch ungünstig geschnitten. Es drohen erhebliche Wärmeverluste und Feuchtigkeit. Durch eine energetische Vollsanierung wird dort jetzt ein gesundes Lehr- und Lernklima geschaffen.

 

- für Wärmedämmung in der Grundschule Franziskusschule 1.360.000 €

 

Bereits im Rahmen der Einrichtung der Offenen Ganztagsschule wurde im Hauptgebäude der Franziskusschule eine Teilsanierung vorgenommen. Zusätzliche energetische Sanierungsmaßnahmen werden jetzt folgen, um die am Gebäude der Franziskusschule festgestellten Feuchtigkeitsschäden, Rissbildungen und Defizite bei der Wärmedämmung zu beheben.

 

- für die Dach- und Aulasanierung an der Grundschule Hermann-Josef-Schule

  460.000 €

 

Neben der dringend notwendigen Dachsanierung wird an der Hermann-Josef-Schule auch die Aula energetisch saniert.

 

- für die Sanierung der Kindertagesstätte Robert-Koch-Straße 460.000 €

 

Bei der Kindertagesstätte an der Robert-Koch-Straße wird eine energetische Fenster-, Fassaden- und Dacherneuerung erfolgen.

2. Maßnahmen im Bereich „Sonstige Infrastruktur"

 

-  für die bestandserhaltende Sanierung des „Alten Casinos" 493.000 €

 

Bei dem denkmalgeschützten „Alten Casino" an der Kaplan-Kellermann-Straße sollen zunächst bestandserhaltende Maßnahmen bestehend aus Dach-, Fenster-, Fassaden- und Kellermauerwerksanierung erfolgen. Nach eingehender Diskussion über ein gemeinsam mit den angrenzenden Realschulen und dem Casino e.V. noch zu erstellendes Nutzungskonzept soll über weitergehende Maßnahmen entschieden werden.

 

 

- für ein neues Jugendzentrum in der ehem. Schützenhalle Gerberstraße 500.000 €

 

Die Stadt Euskirchen beabsichtigt die Zusammenlegung der beiden Jugendzentren an einem neuen Standort an der Gerberstraße (ehemalige Schützenhalle). Der Caritasverband hat hierzu bereits eine Machbarkeitsstudie erstellt, über die im Herbst auch unter Beteiligung der Jugendlichen in unserer Stadt weiter beraten wird. Für die notwendigen Umbauarbeiten werden Mittel aus dem Konjunkturpaket II bereit gestellt.

 

- für die Revitalisierung des Platzes am Gardebrunnen 360.000 €

 

Die städtebauliche Veränderung des Platzes am Gardebrunnen ist eine Investition zur Wirtschaftförderung der Innenstadt. Die Revitalisierung geht auf Vorüberlegungen des Stadtmarketingvereins z.eu.s und einen Antrag der CDU Stadtratsfraktion aus dem Jahr 2007 zurück. Der Platz soll dadurch wieder einsehbar werden und eine multifunktionale Nutzungsmöglichkeit gewinnen, die nicht zuletzt durch attraktive grüngestalterische Maßnahmen einen Ort zum Verweilen bieten wird.

 

- für die Sanierung des Marktplatzes in Flamersheim 180.000 €

 

Der in der historischen Ortsmitte von Flamersheim und in Nähe der Burg Flamersheim gelegene Marktplatz weist starke Schäden in der Oberfläche auf. Es ist geplant, die befahrenen westlichen Bereiche des Platzes mit einer neuen Befestigung, bestehend aus Rotasphalt anstelle des Pflasters zu versehen. Ferner wird der Gesamtaufbau verstärkt, die bestehende Grünanlage neu eingefasst. Vorgesehen ist zudem der Einbau von Parkboxen sowie eine teilweise Erneuerung der Entwässerung.

 

- für einen „Mehrgenerationenspielplatz" 50.000 €

 

Im Rahmen der Diskussion über die demographische Entwicklung wurde seitens der CDU-Stadtratsfraktion die Einrichtung eines „Mehrgenerationentreffs" vorgeschlagen. Die Idee der „Mehrgenerationen-Spielplätze" sieht vor, dass die entsprechenden Spielplätze zusätzlich zu den Kinderspielgeräten mit seniorengerechten Fitness- und Freizeitgeräten - also z.B. Freiluft-Schach, Boule, Balancierbalken oder Beweglichkeitstrainern - ausgestattet werden. Die Kombination von jungen und älteren Spielplatzbesuchern soll das Miteinander der verschiedenen Generationen fördern und somit auch eine unterstützende Wirkung auf Familien und die Gesellschaft haben. Geplant ist der „Mehrgenerationen-Spielplatz" im Stadtpark.

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